Tipps zum erfolgreichen Praktikum

Durch ein Praktikum lernt man ein Berufsfeld kennen. Je nach Dauer und Intensität des Praktikums bringt es einem unterschiedliche Erkenntnisse.

Ein erstes Praktikum ist schon in den Lehrplan fast aller Schularten eingebaut. Ab der 8. Klasse sollen sich Schüler einen Platz in einem Unternehmen suchen, durch den sie eine Woche lang in ein Berufsfeld „hineinschnuppern“. Dabei kann man gut herausfinden, ob einem das Berufsfeld, für das man sich interessiert, wirklich liegt und gefällt. Ob Verwaltung, Bank oder Handwerk – durch das Schnupperpraktikum kann man seine eigenen Vorstellungen überprüfen.

Wer merkt, dass er sich für die passende Ausbildung interessiert, sollte sich im Praktikum Mühe geben. Wenn der Eindruck, den man hinterlässt stimmt, dann kann man sich bei der Bewerbung um den Ausbildungsplatz auch auf das Praktikum berufen. Manche Schulen schicken ihre Schüler auch in ein Sozialpraktikum (oft in der 10. Klasse Gymnasium). Hier tut man etwas für die Allgemeinheit und lernt ein neues Tätigkeitsfeld kennen.

Es ist sicher nicht falsch, mehr als ein Praktikum in der Schulzeit zu machen, denn so kann man die Arbeitsbereiche, für die man sich interessiert, kennenlernen – vielleicht sogar in den Ferien.

Je länger ein Praktikum dauert, desto tiefer steigt man in ein Berufsfeld ein. Ein längeres Praktikum ist bei vielen Studiengängen die Voraussetzung dafür, dass man sich für ein Fach einschreiben darf. Wer zum Beispiel Sozialpädagogik studieren will, muss in der Regel ein sechswöchiges Vorpraktikum nachweisen. Auch wer Journalismus studieren will, muss praktische Berufserfahrung – oft bis zu einem Jahr – nachweisen.