Die Online-Bewerbung

Die Online-Bewerbung wird immer wichtiger. Großfirmen und überregional tätige Unternehmen wollen oft keine Papierbewerbungen mehr. Mittlerweile wünschen sich auch immer mehr Mittelständler und Handwerksbetriebe Online-Bewerbungen, weil sie dann sehen, dass Bewerber eine Mail mit Anhang verschicken können.

Eine Online-Bewerbung erfordert eine gute Vorbereitung und Konzentration. Zunächst muss man alle Unterlagen, die man auch für eine Papier-Bewerbung bräuchte zusammenstellen: Lebenslauf mit eingebautem Digitalfoto, Zeugnis(se), eventuell andere Belege (zum Beispiel eingescannte Jugendleiter-Card oder andere Ehrenamtsbescheinigung). Die Dateien sollten im Format pdf geschickt werden. Die einzelnen Dateien haben informative Namen. Also „Lebenslauf Vorname Nachname mit Foto“, „Zwischenzeugnis 10. Klasse Vorname Nachname“ und „Ehrenamtsnachweis Vorname Nachname“ statt „dok13“ oder „doofes Zeugnis“

Das Bewerbungsschreiben ist entweder die E-Mail, die ich an eine Firma schicke. Oder man schreibt es zusätzlich „klassisch“, unterschreibt es und schickt es als eingescannte pdf-Datei im Anhang mit.

Manche Unternehmen haben auch eine Bewerbungsmaske. Dort gibt man seine Daten online ein und lädt Anhänge wie Lebenslauf und Zeugnisse hoch. Dabei muss man oft eine Datenobergrenze beachten. Bei einigen Firmen bekommt man den Zugang zur Bewerberplattform nur ein Passwort und eine Nutzerkennung. Man bekommt auch über diese Plattform Bescheid, ob man zum Beispiel zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen wird. Das heißt, man muss regelmäßig nachschauen, ob eine Nachricht für einen da ist.

Wichtig ist auch, dass man eine seriöse E-Mail-Adresse hat: Also vorname.nachname@anbieter.de statt little.princess@anbieter.de. Wer eine Telefonnummer angibt, muss unter dieser Nummer auch erreichbar sein und Gespräche annehmen, auch wenn man die Nummer des Anrufers nicht kennt.

Ausführliche Tipps für die Online-Bewerbung gibt es auf der Seite bwt.planet-beruf.de/4.html (Bundesagentur für Arbeit).